Gesund Essen - ein besonderes Anliegen
Eine gesunde, ausgewogene Ernährung als Teil eines gesundheitsförderlichen Lebensstils ist eine wesentliche Voraussetzung für die Gesundheit. Internationale Studien zeigen jedoch, dass die Zahl der Erkrankungen, die auf falsche Ernährung zurückzuführen sind, steigt.
Schätzungen der WHO (Europäischer Gesundheitsbericht 2006) zufolge, sind in Europa 18 Prozent der Krebserkrankungen des Verdauungstraktes, 28 Prozent der ischämischen Herzerkrankungen und 18 Prozent der Schlaganfälle auf einen zu geringen Verzehr von Obst und Gemüse zurückzuführen.
In der EU gehen laut Schätzungen der EU-Kommission sieben Prozent der Kosten für die Gesundheitsversorgung auf das Konto von Übergewicht und Fettleibigkeit. Auf Südtirol übertragen wären das rund 90 Mio. Euro jährlich. Besonders allarmierend ist nach Auskunft internationaler Beobachter der Umstand, dass die Zahl übergewichtiger Kinder und Jugendlichen kontinuierlich steigt. Die WHO spricht bereits von einer neuen „Epidemie“, die es zu bekämpfen gilt.
In Südtirol leiden rund 22.500 Jugendliche unter 15 Jahren an Fettleibigkeit. Tendenz steigend. Gleiches gilt für die Zuckerkrankheit, den so genannten Diabetes Typ II, der nicht angeboren ist, sondern im Laufe der Jahre erworben wird. Die Hauptursachen sind auch hier: Falsche Ernährung und Bewegungsmangel. In Südtirol sind offiziell rund 25.000 Menschen an Diabetes erkrankt, die Dunkelziffer dürfte ungefähr doppelt so hoch sein.
Unter dem Titel „gesund essen – gesund leben“ hat die Stiftung Vital ein Programm entwickelt, das in den nächsten Jahren in verschiedenen Lebenswelten wie Schulen, Krankenhäuser, Betriebe oder Jugendzentren umgesetzt werden soll.
Wichtige Eckpfeiler dieses Programms sind die „ökologische Qualität“ der Lebensmittel, deren „regionale“ Herkunft, aber auch die „Saisonalität“ (Müssen es Erdbeeren im Jänner und Orangen im Juli sein?), die „ethische Verantwortung“ bei der Produktion von Lebensmitteln und natürlich auch der Genuss, der mit dem Essen verbunden sein sollte.
Schätzungen der WHO (Europäischer Gesundheitsbericht 2006) zufolge, sind in Europa 18 Prozent der Krebserkrankungen des Verdauungstraktes, 28 Prozent der ischämischen Herzerkrankungen und 18 Prozent der Schlaganfälle auf einen zu geringen Verzehr von Obst und Gemüse zurückzuführen.
In der EU gehen laut Schätzungen der EU-Kommission sieben Prozent der Kosten für die Gesundheitsversorgung auf das Konto von Übergewicht und Fettleibigkeit. Auf Südtirol übertragen wären das rund 90 Mio. Euro jährlich. Besonders allarmierend ist nach Auskunft internationaler Beobachter der Umstand, dass die Zahl übergewichtiger Kinder und Jugendlichen kontinuierlich steigt. Die WHO spricht bereits von einer neuen „Epidemie“, die es zu bekämpfen gilt.
In Südtirol leiden rund 22.500 Jugendliche unter 15 Jahren an Fettleibigkeit. Tendenz steigend. Gleiches gilt für die Zuckerkrankheit, den so genannten Diabetes Typ II, der nicht angeboren ist, sondern im Laufe der Jahre erworben wird. Die Hauptursachen sind auch hier: Falsche Ernährung und Bewegungsmangel. In Südtirol sind offiziell rund 25.000 Menschen an Diabetes erkrankt, die Dunkelziffer dürfte ungefähr doppelt so hoch sein.
Unter dem Titel „gesund essen – gesund leben“ hat die Stiftung Vital ein Programm entwickelt, das in den nächsten Jahren in verschiedenen Lebenswelten wie Schulen, Krankenhäuser, Betriebe oder Jugendzentren umgesetzt werden soll.
Wichtige Eckpfeiler dieses Programms sind die „ökologische Qualität“ der Lebensmittel, deren „regionale“ Herkunft, aber auch die „Saisonalität“ (Müssen es Erdbeeren im Jänner und Orangen im Juli sein?), die „ethische Verantwortung“ bei der Produktion von Lebensmitteln und natürlich auch der Genuss, der mit dem Essen verbunden sein sollte.

Dr. Alexa Nösslinger 