Bozen, am 7. April 2010
Stiftung Vital macht mobil gegen den inneren Schweinehund
Drei große Banken unterstützen die Bewegungskampagne:
26.000 Schrittzählern werden ab Mai kostenlos verteilt
Pünktlich zum Frühlingsbeginn startet die Stiftung Vital eine groß angelegte Kampagne „gegen den inneren Schweinehund, der uns alle in der Hand hat“, sagt Franz Plörer, Direktor der Stiftung Vital. Unterstützt wird die Initiative vom Assessorat für Familie, Gesundheit und Sozialwesen, Raiffeisen, Sparkasse und Volksbank. In deren Filialen können ab Mai kostenlos Schrittzähler abgeholt werden – und schon geht’s los: „Schritt für Schritt gegen den inneren Schweinehund“.
Am 7. April, dem Welt-Gesundheitstag der WHO, stellte Gesundheitslandesrat Richard Theiner gemeinsam mit der Stiftung Vital und den beiden Generaldirektoren von Raiffeisenkasse und Volksbank, Paul Gasser und Johannes Schneebacher, sowie dem Präsidenten der Stiftung Südtiroler Sparkasse, Gerhard Brandstätter, die neue Initiative zu mehr Bewegung im Alltag vor. Im Mittelpunkt standen die knapp 30.000 Schrittzähler, die ab Mai in den Filialen der drei Bankhäuser kostenlos verteilt werden.Die Ziele der Kampagne beschreibt Landesrat Theiner so: „Zum einen wollen wir das Bewusstsein für den gesundheitsfördernden Effekt des „zu Fuß Gehens“ stärken und zum anderen durch die Schrittzähler einen zusätzlichen Anreiz für mehr körperlicher Bewegung schaffen.“ Und der Präsident der Stiftung Vital, Florian Zerzer, ergänzt: „Die Schrittzähler sind als zusätzliche Motivation im Ringen gegen den „inneren Schweinehund“ gedacht, der sehr oft dazu beiträgt, dass den guten Vorsätzen keine Taten folgen.“
Aber wie schaut der „innere Schweinehund“ aus? „Im Deutschen ist dieser Begriff sehr geläufig, jeder kennt ihn, viele sprechen davon, aber keiner hat ihn bis jetzt gesehen – bis gestern“, sagt Stiftungsdirektor Franz Plörer, „wir haben deshalb den Karikaturisten Jochen Gasser gebeten, den inneren Schweinehund zu porträtieren. Und seid gestern hat er ein Gesicht. Es kann also niemand behaupten, er kenne ihn nicht“, sagt Plörer mit einem Schmunzeln.
Mittels Schrittzähler kann man nun jeden Tag und Schritt für Schritt feststellen, wie erfolgreich der Kampf gegen den inneren Schweinehund gewesen ist. Auf einem eigens eingerichteten Portal können ab Anfang Mai die gezählten Schritte eingegeben und ein persönliches Schritt-Tagebuch geführt werden. Und mit etwas Glück wird die Mühe doppelt belohnt: Zum einen durch den Zugewinn an Wohlbefinden, das die körperliche Bewegung bietet, und zum anderen durch die Geschenkskörbe mit Südtiroler Qualitätsprodukten, die monatlich von Mai bis November verlost werden. Voraussetzung ist, dass man auf der Website der Stiftung Vital (www.stiftungvital.it) die gemachten Schritte einträgt.
Die Bewegungskampagne der Stiftung Vital steht auf drei Säulen: Mit den „Schrittzählern gegen den inneren Schweinehund“ ist eine davon. Die zwei weiteren Säulen sind das „gesund wandern“, das bereits seit 2008 besteht und sich zunehmender Beliebtheit erfreut, sowie ein Projekt, das den Titel trägt „Mit dem Rad zur Arbeit“. Ziel dieses Projektes ist es, das Rad als gesundes und umweltschonendes Fortbewegungsmittel zu bewerben. Damit es aber nicht leere Worte bleiben, werden private und öffentliche Betriebe dazu eingeladen, Voraussetzungen zu schaffen, damit es ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leichter fällt, vom Auto auf das Fahrrad umzusteigen. Wer dazu Tipps und Anregungen braucht, kann sich an das Südtiroler Öko-Institut wenden.

Pressekonferenz: Roland Spitaler (Südtrioler Sparkasse), Dr. RA Michele Dagostin (Amtsdirektor Abt 23.6), Hansi Felder (Abteilungsdirektor Abt 35), Dr. Florian Zerzer (Präsident Stfitung Vital), Mag. Franz Plörer (Direktor Stiftung Vital), Landesrat Dr. Richard Theiner, Dr. Johannes Schneebacher (Südtiroler Volksbank), Dr. Heiner Nikolussi-Leck (Raiffeisenverband Südtirol)



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