Bezirksgemeinschaft Überetsch – Unterland
Zu den Hauptaufgaben der Bezirksgemeinschaft zählt die Führung der Sozialdienste und des Pflegeheimes von Leifers, die Durchführung von Umweltdiensten für die Gemeinden und die Realisierung von übergemeindlichen, öffentlichen Bauvorhaben wie z.B. Bau und Instandhaltung von Fahrradwegen und Anlagen im Umweltbereich.Auf einem Territorium mit 68.000 Einwohnern, welches 18 Gemeinden, 9 Strukturen und 45 Organisationseinheiten umfasst, beschäftigt sie rund 350 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, davon 85% Frauen.
Für die Bezirksgemeinschaft Überetsch-Unterland ist die Gesundheit der Mitarbeiter/innen ein zentrales Anliegen. Die Direktion der BZG Überetsch-Unterland hat entschieden, ab Herbst 2008 das innovative Projekt „Gesunder Betrieb – Impresa Sana“ der Stiftung Vital zu starten, um das Wohlbefinden der Mitarbeiter/innen in den verschiedenen Tätigkeitsfeldern der Bezirksgemeinschaft zu fördern.
Gemeinsam für mehr GesundheitBezirksgemeinschaft Überetsch/Unterland peilt gesunden Betrieb mit Stiftung Vital an - Gesunde und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen wesentlich zum Erfolg eines Unternehmens bei. Diese Tatsache nimmt sich die Bezirksgemeinschaft Überetsch/Unterland nun zu Herzen. Kürzlich startete sie mit der Stiftung Vital das Projekt zum betrieblichen Gesundheitsmanagement.
„Es geht darum, die Lebensqualität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verbessern und auch darum, den Dialog miteinander über das Thema Gesundheit zu suchen“, betonten der Präsident Oswald Schiefer und die Direktorin der Sozialdienste Liliana Di Fede, kürzlich beim Einstiegsworkshop zum Projekt „Gesunder Betrieb“ der Stiftung Vital in Neumarkt.
Die Bezirksgemeinschaft Überetsch/Unterland beschäftigt 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Unter der fachlichen Begleitung der Stiftung Vital sollen sie alle an mehr Gesundheit im Betrieb bauen. Die Weichen hierfür hat der Bezirksausschuss mit einem eigenen Beschluss gestellt. „Es geht darum, gemeinsam mit der gesamten Belegschaft die Situation im Betrieb zu erheben, um dann nachhaltige Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen zu entwickeln und umzusetzen“, erklärte der Direktor der Stiftung Vital, Franz Plörer, den Führungskräften der Bezirksgemeinschaft beim Treffen. Und er lieferte Zahlen: „In den letzten 20 Jahren haben sich Stress-, Mobbing- und Burnout-Fälle in Betrieben vervierfacht, und die Ausfälle durch Krankheit liegen in Europa im Durchschnitt bei 12,5 Tagen.“
Ohne Zutun der Angestellten geht allerdings nichts: „Voraussetzung für den Erfolg des Projektes ist die aktive Beteiligung der Mitarbeitenden, denn sie wissen am besten, wo der Schuh drückt“, betonte die Generalsekretärin der Bezirksgemeinschaft Überetsch/Unterland, Gabriela Kerschbaumer. Daher wird in einer ersten Phase eine Umfrage unter der gesamten Belegschaft über die Zufriedenheit und das Wohlbefinden am Arbeitsplatz gemacht. Anschließend werden Gesundheitszirkel organisiert, in denen die Mitarbeitenden konkrete und realistische Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen erarbeiten. „Ausgehend von diesen Ergebnissen wird dann von der Geschäftsleitung ein Maßnahmenplan erstellt, der innerhalb von zwei Jahren umzusetzen ist“, erklärt der Projektleiter der Stiftung Vital, Luca Pandini.
Positive Erfahrungen konnte die Stiftung Vital mit diesem Programm bereits bei den Etschwerken, der Salewa-Oberalp, dem Pflegeheim „Altes Spital“ in Kurtatsch und der Gemeinde Bruneck machen. Als Pilotbetriebe nehmen sie bereits seit einem Jahr am Projekt der betrieblichen Gesundheitsförderung teil. Betriebe, die das Programm erfolgreich umsetzen, erhalten von der Stiftung Vital das Qualitätssiegel „Gesunder Betrieb - Impresa sana“.
Gesund und fit am ArbeitsplatzFür die Bezirksgemeinschaft Überetsch-Unterland ist die Gesundheit der Mitarbeiter/innen ein zentrales Anliegen. Sie will jetzt gemeinsam mit der Stiftung Vital das Projekt „Gesunde Betriebe“ umsetzen.
„Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts“. Dieses Zitat von Arthur Schopenhauer ist aktueller denn je. Der persönliche Lebensstil, die Ernährung und Bewegung, die sozialen Kontakte sowie gesunde Lebens- und Arbeitsbedingungen sind grundlegende Voraussetzungen für Wohlbefinden und Lebensqualität.
Aber auch Stress, neue Technologien, die Vereinbarung von Familie und Beruf, das Betriebsklima und die Zusammenarbeit im Team sowie der Umgang der Vorgesetzten mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern können sich positiv oder negativ auf die Motivation und die Zufriedenheit am Arbeitsplatz auswirken und damit auf die Leistungsfähigkeit beeinflussen.
Mitarbeitende, die in einem gesunden und harmonischen Arbeitsumfeld tätig sind, tragen wesentlich zum Erfolg des Unternehmens bei. Ausgehend von dieser Überlegung, hat die Direktion der BZG Überetsch-Unterland entschieden, ab Herbst 2008 das innovative Projekt „Gesunder Betrieb – Impresa Sana“ der Stiftung Vital zu starten, um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter/innen in den verschiedenen Tätigkeitsfeldern der Bezirksgemeinschaft zu fördern.
In einer ersten Phase des Projektes werden die Arbeitsbedingungen unter die Lupe genommen. Dies geschieht mittels Fragebögen, die sowohl von der Führungskräften als auch von den Mitarbeitenden auszufüllen sind. Anschließend werden Gesundheitszirkel abgehalten, die sich aus Mitarbeitenden zusammensetzen und die von externen Experten moderiert werden. Von diesen Ergebnissen ausgehend, beschließt die Leitung der Bezirksgemeinschaft auf Vorschlag der Stiftung Vital einen Maßnahmenplan, der dann in den folgenden Jahren umgesetzt wird. Begleitet wird das Vorhaben vom Projektverantwortlichen der Stiftung Vital Luca Pandini.
Das Projekt „Gesunder Projekt – Impresa Sana“ ist ein Managementprozess, der zu einer Verbesserung der Arbeitsbedingungen und damit zu einer Stärkung des gesundheitlichen Wohlbefindens der Mitarbeitenden beitragen soll. Voraussetzung für das Gelingen des Projektes ist die aktive Mitarbeit der Führungskräfte, aber vor allem auch der Mitarbeiter/innen, denn sie sind die eigentlichen Expert/innen, die wissen, wo der Schuh drückt.

Rag. Manfred Andergassen