Gemeinde Bruneck
Seit rund drei Jahren arbeiten die Mitarbeiter der Stadtgemeinde Bruneck daran, den Arbeitsplatz und die Arbeitsmethoden und -abläufe unter dem Gesichtspunkt der eigenen Gesundheit und der der gesamten Belegschaft zu optimieren. Viele Verbesserungen wurden vorgeschlagen und sind bereits erfolgt. Weitere Maßnahmen werden demnächst folgen.Die Stiftung Vital ist eine Einrichtung der Südtiroler Landesverwaltung und ist in das Europäische Netzwerk für betriebliche Gesudheitsförderung ENWHP (European Network for Workplace Health Promotion) eingebunden. Manfred Andergassen von der Stiftung Vital prüfte, ob die Qualitätskriterien der Stiftung Vital und jene des europäischen Netzwerkers für betriebliche Gesundheitsförderung erfüllt wurden, und welche Maßnahmen bereits umgesetzt wurden. Mitglieder des wissenschaftlich-technischen Komitees (INAIL, AFI, Arbeitsmedizin, Handelskammer Bozen, Universität Perugia) haben dann anschließend am Ende des Auditprozesses die Stadtgemeinde Bruneck nochmals unter die Lupe genommen und die definierten Maßnahmen begutachtet.
Manfred Andergassen: “Die Stadtgemeinde Bruneck, hat sich durch die Verlagerung des Themas „Gesundheitsförderung für die Mitarbeiter“ in die Chef-Etage und durch die aktive Mitarbeit der Belegschaft in diesem Prozess zu einem Betrieb entwickelt, der seinesgleichen sucht. Die meisten von den Mitarbeitern definierten Maßnahmen wurden im Bereich der Organisationsentwicklung gefunden und werden nun konstant umgesetzt. Somit kommt jeder Mitarbeiter irgendwann, bewußt oder unbewußt, in den Genuß der gesundheitsfördernden Maßnahmen. Es ist dies ein laufender Prozess und jeder Mitarbeiter hat die Möglichkeit sich einzubringen. Am Ende davon profitieren alle Mitarbeiter und natürlich jeder Einzelne. Dieses positive Klima, das Wir-Gefühl wird dann auch von den Kunden, sprich Bürger, als positiv wahrgenommen.“

Rag. Manfred Andergassen