Gesundes Wohnen
Ein besonderes Anliegen der Stiftung Vital ist die Umsetzung verhältnisorientierter Projekte, da diese eine größere Nachhaltigkeit versprechen als verhaltensorientierte Projekte. Das „Gesunde Wohnen“ könnte in diesem Sinn ein strategischer Ansatz sein, dem auch die WHO unter dem Titel „healthy housing“ große Bedeutung beimisst, da ein erheblicher Teil gesundheitlicher Belastungen auf ungesunde Wohnverhältnisse zurückzuführen sind.So würde sich laut WHO das Risiko, an Asthma zu erkranken, bei Personen, die in feuchten und schimmeligen Wohnungen leben, um 75 Prozent erhöhen, und jeder zehnte Lungenkrebs müsse auf eine zu hohe Radonbelastung zurückgeführt werden.
Ziel für 2010 ist es, mit einem kleinen Kreis von ExpertInnen das weite Feld der Baubiologie auf ein paar Themenbereiche wie Radon, Lärm und Pilzbefall einzugrenzen, um sie dann sukzessive auszu-bauen. In einem zweiten Schritt sollten diese Themen modulartig aufbereitet und auf der Homepage der Stiftung Vital in Form eines Online-Selbsttests angeboten werden. In einem weiteren Schritt sollten Möglichkeiten der Information und Sensibilisierung ausgelotet und in Kooperation mit relevanten Netzpartnern (Wirtschafts-verbände, Medien, Bildungseinrichtungen usw.) kommuniziert werden.

