
Werkstatt für Lebensqualität in fünf Südtiroler Gemeinden
Was sind die Stärken der Gemeinde, und was sind Bereiche, die noch verbessert werden könnten? Diese Fragen stellten sich fünf Südtiroler Gemeinden im Sommer 2011 im Rahmen eines Workshops unter dem Titel „Werkstatt für Lebensqualität“. Ziel war es, gemeinsam mit 15- 20 Personen aus dem jeweiligen Dorf Handlungsfelder für das Projekt „Gesunde Gemeinde“ zu identifizieren.In gemeinsamen Gesprächen und auf kreative Art und Weise wurde gemeinsam diskutiert, Anregungen wurden reflektiert und es entstand ein anregender Austausch. Das Ergebnis waren eine Fülle an Themen, die wesentlich zur Lebensqualität im Dorf beitragen und die im Projekt „Gesunde Gemeinde“ aufgegriffen werden können.
Die Werkstatt für Lebensqualität war der erste Schritt einer mehrstufigen Bedarfserhebung, die im Rahmen eines grenzüberschreitenden Interreg IV-Projektes zwischen der Autonomen Provinz Bozen und dem Kanton Graubünden durchgeführt wird. Zu den Südtiroler Gemeinden zählen Abtei, St. Martin i.P., Taufers, Truden und Vahrn, wo jeweils eine Steuergruppe das fünfjährige Projekt vor Ort betreut und begleitet.
Leitende Prinzipien des grenzüberschreitenden Projektes sind die Mitverantwortung der Projektgemeinden sowie der Aufbau von Kompetenzen bei allen Mitwirkenden.
„In Südtirol wollen wir durch die Bedarfserhebung vor Ort schauen, welche Gruppen besonders angesprochen werden sollen, dementsprechend können die Projekte je nach Gemeinde unterschiedlich ausfallen“, erklärt Karl Tragust, Leiter der Landesabteilung für Familie und Sozialwesen. Mit einem Großteil der Projektumsetzung und der grenzüberschreitenden Projektkoordination wurde die Stiftung Vital als Kompetenzzentrum für die Gesundheitsförderung betraut.

Dr. Martina Vieider