Raiffeisenkasse Bozen
Die Raiffeisenkasse Bozen hat sich im Juni 2008 entschieden, am Projekt Gesunder Betrieb teilzunehmen.Unser Betrieb beschäftigt 100 Mitarbeiter. Wir sind in Bozen mit 12 und auch in Jenesien mit einer Filiale für unsere Kunden da.
Unser Hauptanliegen ist, unsere Mitglieder und Kunden fachkundig zu beraten und sie persönlich zu betreuen.
Die Raiffeisenkasse Bozen hat bereits 2007 mit einem hauseigenen Gesundheitsprogramm begonnen. Unter dem Motto „Fit im Job – vitale Mitarbeiter fördern die Produktivität“ wurden Vorträge über gesunde Ernährung, Kochkurse, Rückengymnastik und Fasten Wochen organisiert.
Der gute Erfolg (mehr 50% der Belegschaft hat mindestens eines der Angebote wahrgenommen) hat die Direktion unserer Raiffeisenkasse dazu bewogen weiter zu machen und das Programm auszubauen und zu verbessern.
Auf der Suche nach neuen Wegen die Gesundheit der Mitarbeiter zu fördern, sind wir im April 2008 auf die Stiftung Vital aufmerksam geworden und haben mit dem Direktor, Dr. Franz Plörer Kontakt aufgenommen.
Im Juni 2008 war es dann soweit. Die Direktion der Raiffeisenkasse Bozen hat beschlossen das Projekt der Stiftung Vital „Gesunder Betrieb“ in Angriff zu nehmen.
Alle Mitarbeiter wurden noch im Juni 2008 über die Teilnahme am Projekt informiert und eingeladen in den Sommermonaten 2008 bei einer Mitarbeiterbefragung teilzunehmen.
Bereits Mitte September 2008 wurde allen Mitarbeitern die Ergebnisse der Befragung vorgestellt. Erfreulich war die sehr hohe Rücklaufquote (84%) der Befragung.
Noch im September 2008 wurde der Gesundheitszirkel ins Leben gerufen.
10 MitarbeiterInnen aus den verschiedenen Arbeitsbereichen haben sich zur Verfügung gestellt, um die Ergebnisse der Mitarbeiterbfragung aufzuarbeiten und einen Maßnahmekatalog zu erstellen. Dies wurde zwischen September und November 2008 in 5 Sitzungen bewältigt.
Die Direktion hat zwischen Januar und Februar 2009 den Maßnahmekatalog begutachtet und zu den einzelnen Vorschlägen Stellung bezogen.
Im März 2009 wird die erste Phase des Projektes mit der Unterzeichnung des Maßnahmekataloges abgeschlossen und mit deren Umsetzung begonnen.
Gesundheitssiegel für die Raika BozenAls erste Bank in Südtirol erhielt die Raiffeisenkasse Bozen kürzlich das italienweit anerkannte Zertifikat „Gesunder Betrieb – Impresa sana®” der Stiftung Vital.
„Das Projekt „Gesunder Betrieb“ hat dazu beigetragen, die interne Kommunikation und die Informationsflüsse zu verbessern“, sagte Obmann Hansjörg Riegler bei der Zertifikatsverleihung in der Bozner Handelskammer. Gemeinsam mit fünf an-deren Betrieben erhielt die Raika Bozen erstmals das italienweit anerkannte Zertifikat „Gesunder Betrieb” der Stiftung Vital.
Dahinter verbergen sich eine Reihe von Maßnahmen, die dazu beitragen sollen, die Gesundheit am Arbeitsplatz zu verbessern. Interner Projektleiter war Egon Delladio. In einer ersten Phase wurde eine Umfrage unter der gesamten Belegschaft über die Zufriedenheit und das Wohlbefinden am Arbeitsplatz gemacht. An-schließend wurden Gesundheitszirkel organisiert, in denen die Angestellten konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen unterbreiten konnten. „Ausgehend von diesen Ergebnissen, wurde ein Maßnahmenkatalog erstellt und von der Geschäftsleitung genehmigt, der innerhalb von zwei Jahren umzusetzen ist“, sagt der Direktor der Stiftung Vital, Franz Plörer.
Vorgeschlagen wurden u.a. zusätzliche Sitzungen zwischen Abteilungsleitern und Innenbereichsleitern, um über wichtige Entscheidungen zu informieren und die interne Kommunikation zu verbessern. Auch sollen anhand eines neu überarbeite-ten Gesprächsbogens in regelmäßigen Abständen Mitarbeitergespräche durchgeführt werden. Geplant ist zudem eine gesunde Ecke mit Obst der Saison. Weiters wird eine Möglichkeit geschaffen, um frische Säfte zu pressen und Tee zu kochen. Um den Lärm im Großraumbüro zu vermindern, wurde bereits das „Ethical Banking-Büro“ verlegt.
„Wir sind sehr froh darüber, dass es mit dem Programm der betrieblichen Gesundheitsförderung gelungen ist, das Wissen über die Bedeutung und den Voraussetzungen von Gesundheit am Arbeitsplatz zu verbessern und zusammen mit der Belegschaft und der Geschäftsleitung, Optimierungsprozesse einzuleiten, die dem gesamten Betrieb zugute kommen“, sagt Franz Plörer. Jetzt geht es darum, aus den bisher gemachten Erfahrungen zu lernen und weitere Schritte in die Wege zu leiten, damit die Maßnahmen auch bei der Belegschaft ankommen. „Bedanken möchte ich mich bei allen, die aktiv mitgemacht haben und insbesondere bei Direktor Erich Innerbichler, der das Projekt ermöglich hat“, betont Stiftungsdirektor Franz Plörer.

Rag. Manfred Andergassen