Der Gemeinderat der Gemeinde Ulten hat am 31. März einstimmig beschlossen, mit der Stiftung Vital das Projekt Gesunde Gemeinde umzusetzen. Zomkemmen - der Treff für alle
Arbeitsgruppe des Projekts Gesunde GemeindeZomkemmen
Arbeitsgruppe Jugend und Sport zieht nach zwei Jahren aktiver Arbeit Zwischenbilanz - und das Ergebnis kann sich sehen lassen!
Arbeitsgruppe Jugend und Sport zieht nach zwei Jahren aktiver Arbeit Zwischenbilanz - und das Ergebnis kann sich sehen lassen!
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Gesunde Gemeinde Ulten zieht Zwischenbilanz
Arbeitsgruppen legen Ergebnisse vorLetzte Woche hat die Steuergruppe der Gesunden Gemeinde Ulten dem scheidenden Bürgermeister Rudolf Ties und den anwesenden Gemeindereferenten die Ergebnisse der umfassenden Tätigkeiten im Rahmen des Projekts Gesunde Gemeinde vorgestellt.
Mit Unterstützung der Stiftung Vital werden in Ulten seit rund eineinhalb Jahren Maßnahmen zur Gesundheitsförderung geplant und umgesetzt. Dreh- und Angelpunkt dieses Projekts ist die aktive Miteinbeziehung der Bevölkerung in mehreren Arbeitsgruppen.
Während sich die AG Senioren in einer kürzlich abgeschlossenen Befragung mit den Bedürfnissen der älteren Menschen in Ulten, aber auch mit deren Beitrag für das Gemeinwesen in Ulten auseinandergesetzt hat, hat die AG Jugend mit großem Elan eine Bedarfserhebung unter den Ultner Vereinen zum Areal in Kuppelwies durchgeführt. Eine engagierte Gruppe von Männern und Frauen hat sich der Förderung von ungezwungenen Begegnungs- und Bewegungsmöglichkeiten für Alt und Jung verschrieben und organisiert regelmäßig gut besuchte Tanzveranstaltungen.
„Der kommenden Gemeindeverwaltung“, so die Leiterin der Steuergruppe Gesunde Gemeinde Ulten, „können wir so bereits ein umfassendes Paket an möglichen Maßnahmen unterbreiten“.
Bürgermeister und ReferentInnen treffen Steuergruppe
Über die intensive Arbeit der Steuergruppe und der vielen Arbeitsgruppen, die sich in Ulten mit Unterstützung der Stiftung Vital um die Umsetzung des Projektes Gesunde Gemeinde bemühen, konnten sich letzthin der Bürgermeister Rudolf Ties und die Gemeindereferentinnen Beatrix Mairhofer und Erna Egger, gleichzeitig auch Leiterin der Steuergruppe, sowie der Gemeindereferent Andreas Schwienbacher, auch er aktives Mitglieder der Steuergruppe Gesunde Gemeinde, bei einem gemeinsamen Treffen im Rathaus von St. Walburg ein ausführliches Bild machen.Zum Treffen waren auch Frau Angelika Leiter, in Vertretung der Schule, und Herr Nikolaus Gruber, in Vertretung des Gesundheitssprengels Lana gekommen. Über 15 Personen tauschten sich über die bisherigen Aktionen der Arbeitsgruppen und ihre Pläne für das kommende Jahr aus. Einer großen Aufgabe will sich die Arbeitsgruppe „Jugend“ stellen, die bereits einen ersten Konzeptentwurf für das Areal in Kuppelwies ausgearbeitet hat und diesen jetzt unter Miteinbeziehung der Vereine und mit Unterstützung der anderen Arbeitsgruppen weiterschreiben und den Gemeindeverwaltern vorstellen möchte. Die Vorstellungen, die Wünsche und die Bereitschaft der Vereine aktiv am Projekt mitzuarbeiten, sollen mittels eines Fragebogens erhoben werden. Das gemeinsame Tanzen hat sich als ein weiterer Schwerpunkt erwiesen, verschiedene Angebote wurden bereits im Laufe des heurigen Jahres gemacht. Seit November wird nun wöchentlicher ein Tanzabend organisiert. Jeden Freitag treffen sich tanzfreudige Ultnerinnen und Ultner im Weiberhimml in St. Walburg. Gesundheit und Wohlbefinden hängen eng mit Bewegung, vor allem aber auch mit Lebensfreude zusammen!
Dem Müll will man in Ulten auch zu Leibe rücken, die Arbeitsgruppe hat sich bereits im Oktober mit der zuständigen Gemeindereferentin getroffen. Es geht darum, Müll zu vermeiden, aber auch das gesundheitlich schwerwiegende Problem der illegalen Verbrennung von Müll im hauseigenen Herd oder Ofen in den Griff zu bekommen!
Ein umfassendes Projekt, bei dem hoffentlich viele Ultnerinnen und Ultner Lust haben werden mitzumachen, richtet sich an Seniorinnen und Senioren in unserem Tal. Vor allem jenen, die auf entlegenen Höfen leben, möchten wir mit einem Besucherservice Unterstützung und Unterhaltung bieten. Freiwillige werden jene Personen, die es wünschen, in regelmäßigen Abständen in ihren Häusern besuchen oder mit ihnen etwas unternehmen.
Bürgermeister und Ausschuss zeigten sich vom Engagement und der Tatkraft der vielen Freiwilligen, die sich für die Umsetzung der Projekte engagieren beeindruckt und bekräftigten ihre Unterstützung für das Projekt Gesunde Gemeinde.

Das sind die zentralen Themen für Ulten!
Die Arbeitsgruppe Gesunde Gemeinde Ulten hat in mehreren Diskussionsveranstaltungen in den Fraktionen Anregungen, Ideen und Wünsche der Bevölkerung eingeholt, um das Arbeitsprogramm für mehr Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensqualität in der Gemeinde mit den Inhalten füllen zu können, die den Ulterinnen und Ultnern am Herzen liegen. Diese Ideensammlung wurde bereits dem Gemeinderat vorgestellt.Darauf folgten zwei weitere Schritte zur Vertiefung der bisher gesammelten Anregungen. Es fand eine Veranstaltung mit den Vertretern der Jugend statt, um die Bedürfnisse der Jugendlichen genauer kennen zu lernen. In den Bürgerversammlungen haben nämlich die Erwachsenen häufig eingebracht, dass es in der Gemeinde Ulten vermehrt Angebote für die Jugend brauche. Um jedoch nicht aus Erwachsenensicht für die Jugendlichen zu denken und zu planen hat die Arbeitsgruppe den direkten Kontakt mit den Jugendlichen gesucht.
Eine weitere Vertiefung stellte der Einbezug der in der Gemeinde tätigen Vereine dar. Die Leiterin der Arbeitsgruppe Gesunde Gemeinde hatte die circa 50 Vereine im März 2009 in den Bürgersaal eingeladen und 27 Vereinsvertreter haben dieser Einladung Folge geleistet. Ein beachtliches Ergebnis! Gemeindereferentin Erna Egger erläuterte, dass das Programm Gesunde Gemeinde nur in Zusammenarbeit mit den Vereinen und mit engagierten Menschen erfolgreich umgesetzt werden kann. Darauf präsentierte Martin Holzner – Mitarbeiter der Stiftung Vital – die bisher gesammelten Schwerpunkte und nahm weitere Vorschläge aus der Gruppe auf. Es zeigte sich, dass das bislang gezeichnete Bild von der Lebensqualität in der Gemeinde den Vereinsvertretern stimmig schien und die zentralen Punkte für Ulten vertreten waren. Die Vereinsvertreter nahmen den Auftrag mit nach Hause, sich in den Vereinen mit der Schwerpunktsammlung auseinanderzusetzen und bis 10. April 09 eine Rückmeldung zu geben, in welchem Bereich sie sich eine Mitwirkung an der Umsetzung der gesammelten Schwerpunkte vorstellen können. Nach diesem Schritt wird die Arbeitsgruppe Gesunde Gemeinde mit den zur Mitarbeit bereiten Ultnerinnen und Ultnern erweitert und an einem konkreten Maßnahmenplan für das restliche Jahr 2009 gearbeitet.

Mehr Lebensqualität für Ulten
Vorschläge der Bevölkerung im Gemeinderat vorgestelltWer weiß darüber Bescheid, was in einer Gemeinde für die Verbesserung der Lebensqualität notwendig ist? Im Projekt Gesunde Gemeinde werden dazu die Bürgerinnen und Bürger um Ihre Ideen und Vorschläge gebeten.
In der Gemeinde Ulten wurde im September in drei Veranstaltungen mit den Bürgerinnen und Bürgern darüber diskutiert, was für mehr Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensqualität getan werden kann. Die Vielzahl an Themen und Vorschlägen, die in St. Walburg, St. Nikolaus und in St. Gertraud eingebracht wurden, sind nun von Mitarbeitern der Stiftung Vital gesammelt und strukturiert und in dieser Form dem Gemeinderat in der Sitzung am 6. November 2008 vorgestellt worden.
Hier einige Themenbereiche, die von der Bevölkerung eingebracht wurden:
Ein stark verspürtes und in allen drei Orten eingebrachtes Bedürfnis stellen attraktive Angebote für Jugendliche in der Gemeinde dar. Die Arbeitsgruppe „Gesunde Gemeinde Ulten“ möchte die Bedürfnisse der Jugendlichen in einer Diskussion mit den Jugendlichen selbst genauer erörtern und dann versuchen, mit ihnen gemeinsam Angebote zu verwirklichen.
Ein weiteres wichtiges Thema für die Ultnerinnen und Ultner stellte der Umgang miteinander dar. Es wurde angeregt, in den Fraktionen der Gemeinde mehr und konstruktiver zusammenzuarbeiten und die Menschen für eine Kultur des Meinungsaustausches und der Konfliktbearbeitung zu sensibilisierung. Initiativen in diese Richtung sollten vermeiden helfen, dass sich Menschen und Gruppierungen mit unterschiedlichen Standpunkten verstreiten, Kränkungen entstehen und belastende Konflikte ungelöst bleiben.
Viele Vorschläge wurden auch für die Schaffung von neuen Infraksturkturen eingebracht. So zum Beispiel die Schaffung eines Trinkbrunnens für die vielen Radfahrer, die im Tal unterwegs sind. Die Schaffung von Sitzmöglichkeiten auf beliebten Wanderstrecken, oder die Errichtung eines Bushäuschens an den Haltestellen in St. Walburg und Kuppelwies.
Als Themen im engeren Kreis der körperlichen Gesundheit wurden Vorschläge zu gesunder Ernährung, zu Bewegung und zu spezifischen Themen wie Allergie oder Vorsorgeuntersuchungen gesammelt.
Als nächste Schritte will die Arbeitsgruppe „Gesunde Gemeinde“ die Ergebnisse der Schwerpunktsammlung mit den Ultner Vereinen und Vertretern der Jugend diskutieren. Darauf werden für das Arbeitsjahr 2009 Tätigkeitsschwerpunkte festgelegt und erste konkrete Aktionen in Angriff genommen.

„So sehen halts mir´s“
Diskussionsabende Gesunde Gemeinde UltenIn den beiden vergangenen Wochen wurden drei Gesprächsabende durchgeführt, um mit den Ultnerinnen und Ultnern darüber zu diskutieren, wie im Rahmen des Projektes Gesunde Gemeinde die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Lebensqualität verbessert werden kann.
Zu den Veranstaltungen hat die vom Gemeinderat eingesetzte Arbeitsgruppe unter der Leitung von Erna Egger eingeladen. Den Teilnehmer/innen wurde das Projektvorhaben Gesunde Gemeinde vorgestellt, um dann in Form von Kleingruppen darüber zu sprechen, was es in den drei Orten der Gemeinde bereits an Angeboten und Positivem gibt, aber auch Vorschläge und Ideen für die weitere Verbesserung der Gesundheit, des Wohlbefindens und der Lebensqualität einzuholen. Die Diskussionsteilnehmer haben eine Vielzahl von sehr unterschiedlichen Themen eingebracht – von kleinen und kurzfristig verwirklichbaren Vorschlägen bis hin zu großen und langfristig zu bearbeitenden Themen.
Derzeit werden die verschiedenen Themen von der Arbeitsgruppe und von den Projektbegleitern der Stiftung Vital strukturiert und bearbeitet, um sie dann im Gemeindeausschuss und im Gemeinderat vorzustellen. Darauf soll in der nächsten Ausgabe der Gemeindezeitung auch der Bevölkerung ein Überblick über die in St. Walburg, St. Nikolaus und St. Gertraud gesammelten Vorschläge vermittelt werden.
Ein herzliches Dankeschön geht an die engagierten Bürgerinnen und Bürger, die sich an den Veranstaltungen beteiligt haben!
Gesundheit für Ulten
Die Gemeinde will mit dem Projekt "Gesunde Gemeinde" das Wohlbefinden und die Gesundheit der Ultner Bevölkerung unterstützen und die Lebensqualität im Tal steigern. Der Startschuss für das Projekt wird nach der Sommerpause fallen, und darin bestehen, die Bevölkerung von Anfang an in das Projektvorhaben mit einzubeziehen.In allen Fraktionen der Gemeinde werden Bürgerversammlungen stattfinden, um die Sichtweise der Bürgerinnen und Bürger zu erheben und Vorschläge und Ideen für das Projekt zu sammeln. Damit soll erreicht werden, dass die Maßnahmen im Projekt den Bedürfnissen der Bevölkerung entsprechen und eine hohe Akzeptanz finden und gut genutzt werden.
Mit der Leitung des Projektes hat der Gemeiderat die Gemeindereferentin Frau Erna Egger beauftragt. Sie wir mit einer kleinen Gruppe von Personen aus dem Gemeinderat und unterstützt von der Stiftung Vital die Anfangsphase des Projektes planen und starten.

Dr. Martina Vieider